Begrenzungsständer --- Begrenzungsständer (auch Personenleitsystem genannt) bilden den wichtigsten Teil eines Personenleitsystems. Sie sind die Träger der Kordel- oder Gurtsysteme, mit denen Personen effektiv in jede beliebige Richtung geleitet werden können. Stabilität und Ästhetik der Begrenzungsständer sind entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von Personenleitsystemen. Nicht alle Systeme arbeiten mit Begrenzungsständern. Manche verwenden massive Metallabsperrungen, um einen erheblichen Personenstrom leiten zu können. Das bietet sich aber nur bei der Leitung von großen Besuchermassen, wie sie beispielsweise in riesigen Vergnügungsparks am Eingang von Fahrattraktionen auftreten, an. Für alle weiteren Leitsysteme im Innenbereich bieten Begrenzungsständer größere Vorteile, weil sie flexibel sind. Der große Vorteil bei Personenleitsystemen mit Begrenzungsständern und Kordeln oder Gurten liegt darin, dass sie jederzeit flexibel auf- und abgebaut, oder örtlich angepasst werden können. Vor allem nutzt man Begrenzungsständer zur Absperrung in Schalterbereichen jeglicher Art. Das kann zum Beispiel am Check-In-Schalter an großen Flughäfen sein, um die großen Ströme der Fluggäste zusammenzuhalten und stets zu jeweilig zuständigen Countern zu leiten. Man findet Begrenzungspfosten aber auch bei Postfilialen und an großen Schaltern in Bahnhofshallen. Auch Behörden, Museen, Schlösser, und große Firmengebäude nutzen Begrenzungsständer mit großem Erfolg. In erster Linie muss das Material, aus dem Begrenzungsständer beschaffen sind, äußerst stabil sein. Dazu bieten sich Metalle unterschiedlichster Art an. Welches Metall gewählt wird hängt von ästhetischen Ansprüchen ab. Sehr begehrt sind silberne Begrenzungsständer aus massivem Edelstahl. Auch Messing und Titanium-Gold oder Kupferausführungen findet man gelegentlich unter den Personenleitsystemen. Eine sehr moderne Variante besteht aus Polykarbonat auf einem Edelstahlfuß. Für alle Varianten gilt, sie müssen standfest sein und Belastungen aushalten können. Durch den schweren Metallfuß ist dieser Aspekt gewährleistet. Der Pfosten selbst muss so robust sein, dass er ein Aufrollsystem für Absperrgurte mit automatischer Aufwicklung in sich tragen kann. Immerhin sollen Begrenzungsständer flexibel auf- und abbaubar sein. Durch das automatische Gurtaufwicklungssystem lassen sich die einzelnen Metallständer leicht entfernen oder verschieben. Unterschiede treten hinsichtlich des Materials, Designs und des Absperrbands auf. Ein modernes Firmengebäude wird vorzugsweise auf Edelstahl- oder kombinierte Edelstahl-/Polykarbonat-Materialien zurückgreifen, weil diese eine schlichte Eleganz ausstrahlen und hervorragend in ein modernes Bürogebäude passen. Museen mit antiken Ausstellungen oder zu besichtigende Renaissance- oder Barockschlösser werden einer Messing- oder Kupfervariante den Vorzug geben, da diese einfach vom Stil her besser in das Gesamtambiente passen. Ob modern oder klassisch im Design der Begrenzungsständer, der praktische Unterschied liegt in der Variation zwischen einem automatisch aufrollbaren Gurtsystem oder in einem Kordelsystem. Alle Personenleitsysteme, die öfter verändert werden müssen, wie z.B. am Check-In-Bereich der Flughäfen, sollten mit Gurtsystemen arbeiten. Statische Begrenzungssysteme, die selten verändert werden, wie z.B. in Museen oder Schlössern, tun gut an einem Kordelsystem, weil es einfach eleganter aussieht. Qualitätsunterschiede in Bezug auf Material und Stabilität sind genau zu vergleichen, ebenso wie der Preis. Man sollte sich vorher genau im Klaren darüber sein, wofür man das Personenleitsystem und die einzelnen Begrenzungsständer benötigt. Wie hoch sind die Absperrungen gewünscht? Wie viele Begrenzungsständer werden benötigt? Müssen die Systeme häufig auf- und abgebaut oder verändert werden, oder können sie aufgebaut stehenbleiben? In welchem Design ist das Umfeld gehalten? Was passt dazu? Solche Fragen sollte man zuvor genau abklären, bevor man sich für ein Personenleitsystem entscheidet. Immerhin will man lange Freude an seinen Begrenzungsständern haben. Wer mit einem hohen Publikumsverkehr zu rechnen hat, z.B. in großen Postfilialen, der arbeitet besser nicht mit zu langen Gurten. Diese können sonst schnell durchhängen oder einfach missachtet werden. Da ist es schon besser, wenn die Distanzen durch mehr Begrenzungsständer überbrückt werden. Damit schafft man auch eine psychologische Barriere, die stärker respektiert wird als ein langgezogener Gurt. Hat man einmal alle Kriterien gesammelt, Preise verglichen und sich für das beste und hochwertigste Material entschieden, das vom Design her optisch zum Umfeld passt, dann wird man mit seinen Begrenzungsständern eine sehr gute Wahl treffen.